Einen Milkshake dünn zu bekommen, ist erstaunlich einfach. Meist beginnt es mit dem völlig harmlosen Gedanken: „Ein bisschen mehr Milch kann nicht schaden.“ Doch. Manchmal schon. Für einen cremigen Shake ist es einfacher, mit wenig Flüssigkeit zu starten und bei Bedarf nachzugießen.
Eine einfache Basis
Für einen großen Vanille-Milkshake kannst du ungefähr 200 g Vanilleeis und 100 ml kalte Milch verwenden. Je nach Eissorte und gewünschter Konsistenz kann später noch etwas Milch dazukommen. Die Menge ist deshalb eher ein guter Startpunkt als ein Gesetz.
Sehr hartes Eis braucht nicht automatisch mehr Milch
Kommt das Eis direkt aus einem sehr kalten Gefrierfach, lass es ein paar Minuten weicher werden. Es soll nicht schmelzen, sondern nur leichter zu mixen sein. Wer sehr hartes Eis sofort mit viel Milch „rettet“, bekommt zwar schneller Bewegung in den Mixer – am Ende aber häufig eher Vanillemilch als Milkshake.
Kurz mixen und dann schauen
Mixe Eis und Milch nur so lange, bis eine gleichmäßige Masse entsteht. Ist der Shake noch zu dick, gib nach und nach etwas Milch dazu. Ist er bereits zu dünn, hilft etwas zusätzliches Eis. Langes Mixen macht ihn dagegen nicht automatisch cremiger, weil das Eis dabei weiter weich wird.
Geschmack und Konsistenz sind zwei verschiedene Dinge
Kakao, Kekse, Früchte oder Sirup können aus der Vanillebasis schnell einen anderen Shake machen. Zusätzlicher Sirup verändert allerdings hauptsächlich den Geschmack und die Süße – nicht die Cremigkeit. Wenn die Grundkonsistenz stimmt, kannst du deshalb erst danach anfangen, geschmacklich zu spielen. Und wenn der Shake am Ende so dick ist, dass der Strohhalm kurz über seine Berufswahl nachdenkt, warst du vielleicht etwas zu vorsichtig mit der Milch.



